Erste Lockerungen ab Montag, 01.03.

Erste Lockerungen ab Montag, 01.03.

26. Februar 2021 

 

Landesregierung beschließt Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung

 

KIEL. Die Landesregierung hat heute (26. Februar) wie angekündigt eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Einige der bisherigen Beschränkungen in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsbereichen werden damit unter Auflagen aufgehoben. Ministerpräsident Daniel Günther nannte das beschlossene Maßnahmenpaket verantwortbar. Die Landesregierung bringe mit ihrem heutigen Beschluss „auf den Weg, was sie angekündigt hat“.

 

Ab Montag, 1. März, sind unter anderem folgende Änderungen gültig:

 

·       Einzelhandel: Blumenläden, Gärtnereien, Gartenbaucenter einschließlich räumlich getrennter Gartenabteilungen von Baumärkten können wieder öffnen;

·       Sport: Sportanlagen (dazu gehören Fitness-Studios) können geöffnet werden, die Kontaktregelungen bleiben aber erhalten. Dies bedeutet: Jemand kann nun auch auf/in Sportanlagen alleine Sport treiben oder gemeinsam mit den Personen seines eigenen Haushaltes. Ebenso möglich ist es, dass zwei Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten gemeinsam Sport treiben. Soweit der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, gilt diese Beschränkung für jeden Raum. Zuschauerinnen und Zuschauer haben keinen Zutritt. Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern bleibt untersagt;

·       Elementare körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseursalons): Zulässig sind – mit entsprechenden Hygienekonzepten, der Erhebung von Kontaktdaten und Schutzmaßnahmen (qualifizierte Mund-Nasenbedeckungen) – neben den bisher gestatteten medizinisch notwendigen und pflegerisch notwendigen Dienstleistungen nun auch die Haupthaar-, Bart- und Nagelpflege;

·       Außerschulische Bildungsangebote: Berufliche Qualifizierungen, die für eine ausgeübte oder angestrebte berufliche Tätigkeit zwingend erforderlich sind und deren Durchführung in digitaler Form rechtlich nicht möglich ist, sind zulässig (z.B. Unterrichtungen für Wachpersonen);

·       Tierparks: Die Außenbereiche von Tierparks, Wildparks, Aquarien, Angelteichen und Zoos können mit Hygienekonzepten geöffnet werden. Die Besucherzahl ist auf eine Person je 20 Quadratmeter der zugänglichen Wege- und Verkehrsfläche begrenzt. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher sind zu erheben;

·       Inbetriebnahme von Booten: Das Kranen und Slippen von Booten ist unter Auflagen (u.a. Hygienekonzepte) möglich;

·       Kurse zur Hundeausbildung: Unter Berücksichtigung der allgemeinen Kontaktregelungen ist Einzelunterricht außerhalb geschlossener Räume mit Hygienekonzept und Kontaktdatenerhebung möglich – Gruppenangebote bleiben unzulässig.

 

Die Verordnung gilt zunächst bis einschließlich 7. März 2021.

 

Die Stadt Flensburg und der Kreis Schleswig-Flensburg regeln angesichts des dortigen Infektionsgeschehens per Allgemeinverfügung weitere Maßnahmen. 

 

Verordnungen und Erlasse im Internet: http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Frank Zabel, Patrick Kraft  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel  | Tel. 0431 988-1704  |  E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de 

Orgabogen-PDF am Computer ausfüllen

Orgabogen-PDF am Computer ausfüllen

Wir haben hier ein paar Dokumente in den Download gestellt. Diese können Sie auch ohne auszudrucken an Ihrem PC oder Laptop ausfüllen und anschließend per Email an den Kreisverband senden.

Sparen Sie sich das drucken! Alles keine große Sache, hier eine kleine Anleitung:

Nehmen wir als Beispiel den Organisationsbogen für den Ortsverband.

Erster Schritt, Sie melden sich auf der Homepage an.

Dazu bitte im Menü „Login“ wählen. Benutzername und Passwort eingeben. (Dies sollte allen Vorständen bekannt sein, falls nicht, bitte beim Kreisverband anfordern.)

Zweiter Schritt: den Bogen als PDF herunterladen

Wenn Sie sich eingeloggt haben, sehen Sie im Menü den Punkt Mitglieder, dort ist dann auch der Punkt Downloads zu sehen.

Klicken Sie im Menü auf Downloads, anschließend in der Auflistung auf „jetzt herunterladen“ der gewünschten Datei.

Dritter Schritt: Öffnen und ausfüllen.

Jetzt sollten Sie die PDF in Ihrem Ordner „Downloads“ wiederfinden. Klicken Sie darauf und es öffnet sich in der Regel das Dokument im Adobe Acrobat Reader. Das ist das gängiste PDF-Programm, mit ihm lassen sich die Bögen am Rechner ausfüllen.

Fahren Sie mit der Maus über Menü des Programms und finden Sie den Punkt „Unterschreiben“ -> „Ausfüllen“ klicken

Nun können Sie über das Dokument fahren und sehen an allen Stellen zum Ausfüllen, dass dort blaue Felder erscheinen. Diese einfach an gewünschter Stelle anklicken und ausfüllen.

Vierter Schritt: Speichern

Nachdem Sie alle relevanten Daten eingegeben haben, klicken Sie oben rechts auf „Weiter“ und suchen Sie sich im folgenden Fenster auf „Speichern“.

Daraufhin wird abgefragt, wo Sie speichern möchten. Wählen Sie einen Speicherort, den Sie leicht wiederfinden. Sollten Sie wieder den „Download“-Ordner wählen, sollten Sie die Datei etwas umbenennen, damit Sie sie später von der unausgefüllten PDF unterscheiden können. z.B. Orga-Bogen.2021.WILSTER.pdf

Speichern klicken. Daraufhin bietet das Programm weitere Schritte an, bei denen man aber einen Account von Adobe braucht. Deshalb schliessen Sie jetzt einfach das Programm und öffnen Ihr Email-Programm Ihrer Wahl.

Im vorherigen Schritt haben Sie die PDF an einem Ort Ihrer Wahl gespeichert.

Zur Kontrolle ob alles geklappt hat, gehen Sie in den entsprechenden Ordner und öffnen die Datei. Öffnet sich der Reader mit den ausgefüllten Daten, haben Sie alles richtig gemacht und gehen zum nächsten Schritt

Letzter Schritt: Email an den Kreisverband schreiben

Im Email Programm finden Sie die Möglichkeit der Email einen Anhang beizufügen. Dort wählen Sie die ausgefüllte und gespeicherte PDF aus und klicken anschließend auf „Senden“.

Beratung im Sozialrecht – welche Unterlagen soll ich mitbringen

Beratung im Sozialrecht – welche Unterlagen soll ich mitbringen

Im Jahr 2019 hat der Sozialverband Schleswig-Holstein insgesamt 16.000 sozialrechtliche Verfahren für seine Mitglieder geführt. Wir haben dabei geholfen, Anträge zur Rente oder im Schwerbehindertenrecht auszufüllen. Wir haben Widerspruch eingelegt. Und wenn es Aussicht auf Erfolg hatte, sind wir mit Ihnen auch bis vor das Sozialgericht gegangen.

Damit wir Ihnen passgenau helfen können, sind wir im Rahmen unserer Sozialberatung jedoch auf Ihre Mithilfe angewiesen. Denn um Sie individuell und fundiert beraten zu können, müssen wir einige Unterlagen einsehen. Bringen Sie diese Informationen also mit, wenn Sie unsere Geschäftsstelle zum ersten Mal aufsuchen.

Diese Unterlagen sollten Sie in unsere Sozialberatung mitbringen!

Natürlich spielt es eine Rolle, mit welchem Problem Sie zum Sozialverband kommen. Die folgenden Informationen benötigen wir jedoch in den meisten Fällen, so dass Sie diese Unterlagen in jedem Fall mitbringen sollten:

Versicherungsnummer

Egal, ob wir einen Antrag für Sie aufnehmen sollen oder wenn es um einen Widerspruch geht: Die Versicherungsnummer macht es uns leichter, Ihnen zu helfen und beschleunigt das komplette Verfahren. Führen Sie also in jedem Fall ein offizielles Schreiben von Kranken- oder Rentenversicherung – je nachdem, um was es geht – mit sich. So stellen wir sicher, dass wir direkt weitermachen können.

Anschrift Ihrer Ärzte

In den allermeisten Fällen kommen unsere Mitglieder in die Sozialberatung, nachdem sie krank geworden sind. Und krank bedeutet hier nicht, dass ein grippaler Infekt vorliegt. Aber wer wirklich ernsthaft erkrankt, bekommt nicht selten auch finanzielle Probleme. Etwa wenn die Krankenkasse das Krankengeld nicht mehr zahlen will. Oder falls die Erkrankung so schwer ist, dass eine Erwerbsminderungsrente als letzter Ausweg angesehen wird.

In all diesen Situationen geht es am Ende immer um Ihren Gesundheitszustand. Oder genauer formuliert: Es geht um Ihre gesundheitliche Verfassung, wie sie von Ihren Ärzten dokumentiert wurde. Von daher benötigen wir für Anträge, Widersprüche und auch etwaige Klagen am Sozialgericht so gut wie immer die Kontaktdaten Ihres Hausarztes (und/oder Ihrer Fachärzte). Denn sämtliche Sozialleistungsträger – und auch das Versorgungsamt, wenn es um den Schwerbehindertenausweis geht – lassen sich im Zweifelsfall ausschließlich von einem medizinischen Befundbericht überzeugen. Und den kann nur Ihr Arzt schreiben.

Befund- oder Entlassungsberichte

Wenn Ihnen ein solcher Bericht bereits vorliegt, kann das die ganze Sache enorm beschleunigen. Bringen Sie das Dokument bitte unbedingt in unsere Sozialberatung mit. Falls Sie in der letzten Zeit eine Reha absolviert haben, ist das für die Kolleginnen und Kollegen in unserer Beratungsstelle ebenfalls von großem Interesse. Denn hier gibt es normalerweise immer einen sogenannten „Entlassungsbericht„. In diesem wird unter anderem ausgeführt, wie Ihre gesundheitliche Situation aktuell und für die nahe Zukunft eingeschätzt wird. Auch mit Blick auf Ihren Arbeitsplatz bzw. den erlernten Beruf.

Renteninformation

Dreht sich Ihr Anliegen um eine Rente – also beispielsweise die EM-Rente oder eine vorgezogene Altersrente – dann benötigen wir für eine fundierte Beratung unbedingt Ihre Renteninformation. Die bekommen Sie automatisch einmal im Jahr per Post. Neben Informationen über Ihre zukünftige Altersrente finden Sie dort auch Angaben zur Erwerbsminderungsrente. Ohne diese Fakten fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen. Bei der Frage „Rente beantragen oder nicht?“ muss klar sein, mit was für einer Rentenhöhe Sie zu rechnen hätten.

Sie spielen mit dem Gedanken, vor der Regelaltersgrenze eine Rente zu beziehen? Ab dem 55. Geburtstag schickt Ihnen die Deutsche Rentenversicherung alle drei Jahre eine Rentenauskunft. Diese ist noch ein wenig detaillierter als die Renteninformation und enthält unter anderem Angaben zu Ihren Versicherungsjahren. Auch diese Infos brauchen wir, wenn wir mit Ihnen gemeinsam eine Strategie aufstellen wollen. Denn bei der vorgezogenen Altersrente spielen neben Ihrem Geburtsjahr vor allem diese Wartezeiten eine wichtige Rolle.

Ihr Ziel

Sie haben sich nicht verlesen. Bevor Sie Kontakt zu uns aufnehmen, sollten Sie sich zumindest ansatzweise darüber im Klaren sein, was Sie sozialrechtlich erreichen wollen. Bei Fragen, in denen es um die Existenz geht – zum Beispiel bei der Einstellung des Krankengeldes – gibt es nicht viel zu überlegen. In anderen Situationen aber schon. Sie glauben gar nicht, wie oft wir in unseren Beratungsstellen Mitglieder erleben, die unbedingt einen höheren Grad der Behinderung (GdB) durchsetzen wollen – nur um dann im Anschluss an das Verfahren die Frage zu stellen, was sie denn nun damit anfangen können.

 

Experte Sozialrecht – Christian Schultz vom SoVD Schleswig-Holstein

„Bitte machen Sie sich schon vorher Gedanken, was Ihnen ein Antrag oder Widerspruch im Sozialrecht bringen würde. In vielen Fällen führt solch ein Verfahren zu keinen wesentlichen Verbesserungen für Ihren Alltag.“

 

 

Christian Schultz vom SoVD Schleswig-Holstein

Christian Schultz vom SoVD Schleswig-Holstein

Experte Sozialrecht

„Bitte machen Sie sich schon vorher Gedanken, was Ihnen ein Antrag oder Widerspruch im Sozialrecht bringen würde. In vielen Fällen führt solch ein Verfahren zu keinen wesentlichen Verbesserungen für Ihren Alltag.“
Fazit: Gut vorbereitet in unsere Sozialberatung

Stellen Sie sicher, dass Sie die wesentlichen Unterlagen gleich mit zum Beratungstermin bringen. Das heißt nicht, dass Sie einen ganzen Ordner mit amtlichen Dokumenten der letzten fünf Jahre dabei haben sollen. Sozialversicherungsnummer, eine aktuelle Renteninformation und die Anschrift der wichtigsten Ärzte reichen in der Regel erst einmal aus. Auch wenn Sie in den letzten 24 Monaten eine Reha durchlaufen haben, kann der dort ausgestellte Abschlussbericht von Interesse sein.

Mit diesen Unterlagen sind wir in der Lage, Sie bestmöglich zu beraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Advent20

Advent20

Liebe Mitglieder, liebe Ehrenamtler, liebe Kollegen,

leider können wir uns dieses Jahr nicht auf gemeinsame Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmarktbesuche freuen. Auch unseren ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern fehlt der persönliche, direkte Kontakt zu unserem Mitgliedern sehr.

Doch mit dem Gedanken, dass wir in dieser Zeit unseren zwischenmenschlichen Zusammenhalt durch das Einhalten der Abstände und die Vermeidung direkter Kontakte zum Ausdruck bringen können, weil wir unsere Mitmenschen und auch uns schützen wollen, gibt uns Zuversicht und lässt uns auch dieses Jahr unser Miteinander spüren.

 

Im Namen des gesamten Kreisverbandes Steinburg wünschen wir Ihnen eine entspannte, besinnliche und möglichst sorgenfreie (Vor-) Weihnachtszeit.

 

Es grüßen Ihr Kreisvorstand und Ihre Kreisgeschäftsstelle

 

Peter Sprenger und Janina Heruth

Sozialverband fordert staatliche Hilfe

Sozialverband fordert staatliche Hilfe

Der Sozialverband sieht angesichts der großen Zahl überschuldeter Haushalte in Kiel Handlungsbedarf. Alfred Bornhalm, Kreisvorsitzender des Sozialverbandes fordert eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente und deutliche Verbesserungen für Menschen, die aufgrund von Schicksalsschlägen dauerhaft weniger Geld zur Verfügung haben.

„Was wir hier sehen, ist eine dramatische Entwicklung. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, dass immer mehr Bürger in Kiel durch Langzeiterkrankungen aus der Bahn geworfen werden. Und wer einmal im Krankengeld ist, kommt sehr häufig auch in finanzielle Bedrängnis.“

Wer langfristig erkrankt und irgendwann die Erwerbsminderungsrente beantragen muss, verliert auf einen Schlag mehrere Hundert Euro im Monat. Und das auf Dauer.

„Unsere politischen Entscheidungsträger müssen dafür sorgen, dass der finanzielle Abrutsch in solch einem Fall abgefedert wird. Außerdem ist es dringend geboten, wieder eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente einzuführen“, erklärt Bornhalm und reagiert damit auf Zahlen der Creditreform und eine Auswertung der Schulden- und Insolvenzberatungsstelle Lichtblick. Es könne nicht sein, dass zum Beispiel ein Facharbeiter keine Rente erhält, weil er theoretisch noch als Pförtner arbeiten könne. „Jeder kann schwer krank werden und damit in die Schuldenfalle geraten.“